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Alkalien in Reinigungsmitteln

Backofenreiniger ist ein gutes Beispiel für einen Reiniger, der mithilfe von Alkalien hartnäckige fetthaltige Verschmutzungen in Backöfen beseitigt. Auch glyzerinhaltige Seifen sind ein Beispiel für alkalische Reiniger.
Alkalien sind beispielsweise Ammoniak, Soda, Natrium- und Kaliumhydroxid und dienen als Grundstoffe für schmutzlösende Laugen, die besonders hartnäckige Ablagerungen und Verstopfungen beseitigen.

Sie sorgen für die Entfernung von Ölen, Fetten und Lacken, können aber keinen Kalk lösen. Alkalische Reiniger müssen kindersicher aufbewahrt werden. Kinder, Allergiker und ebenfalls Nichtallergiker sind durch die ätzende Wirkung potentiell gefährdet. Bei der Anwendung muss beachtet werden, dass Reiniger auf Basis starker Laugen ätzend sind. Nach Anwendung müssen Rückstande sehr gründlich abgespült werden, manche Materialien werden durch alkalische Reiniger angegriffen (z.B. lackierte Flächen).Grundsätzlich sollten diese Reiniger stets mit Bedacht eingesetzt werden.

Woraus bestehen Alkalien?
Alkalien (arab. al-qali = Pottasche) sind Substanzen, die mit Wasser alkalische Lösungen (Laugen) bilden. Zu
dieser nicht eindeutig definierten Substanzgruppe zählen insbesondere die Oxide und Hydroxide der Alkali- und Erdalkalimetalle. Alkalien gehören zur Gruppe der Basen.

Charakteristisch für Alkalien ist:
1. die Löslichkeit in Wasser
2. die ätzenden, das heißt ihre auf pflanzliche und tierische Stoffe zerstörend wirkenden wässrigen Lösungen
3. der eigenartige scharfe Geschmack
4. die Fähigkeit, aus der Luft Kohlensäure aufzunehmen
5. die Fähigkeit, sich mit Säuren zu Salzen zu verbinden
6. die Eigenschaft, mit Ölen und Fetten Seifen und Glyzerin zu bilden
7. Alkalien färben gerötetes Lackmuspapier bläulich.
8. Alkalien bilden in Lösungen Hydroxidionen (OH−).


Quelle u.a. wikipedia