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Ausbildung in der Reinigungsbranche

2 Prozent aller Beschäftigten, das heißt rund 700.000 Beschäftigte arbeiten in Deutschlands beschäftigungsintensivstem Handwerk – der Gebäudereinigung. Als Spezialisten für Sauberkeit und Hygiene sind Gebäudereiniger für die Säuberung von Innenräumen und Außenfassaden unterschiedlicher Gebäude zuständig.

Ihre Arbeit an vielen verschiedenen Orten und mit zahlreichen Utensilien sowie heutzutage mit hochspezialisierten Maschinen ist abwechslungsreich und anspruchsvoll. Die Tätigkeit dient vor allem dem Erhalt der Gesundheit der Menschen, die sich in dem jeweiligen Gebäude aufhalten, und der Instandhaltung der Gebäude selbst.
Die Ausbildung zum Gebäudereiniger bzw. zur Gebäudereinigerin dauert 3 Jahre und wird vor allem in Reinigungsunternehmen absolviert, der Beruf des Gebäudereinigers/in ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf.

Arbeitsschwerpunkte eines Gebäudereinigers bzw. einer Gebäudereinigerin.
Gebäudereiniger sind viel unterwegs, um ihre Aufträge wahrzunehmen. Das erfordert große Flexibilität, denn häufig ist er an einem Tag bei mehreren Kunden tätig, in Sporthallen oder Grünanlagen in Eisenbahnwagons, Büroräumen oder Krankenhäusern. Erfordern die Aufträge den Einsatz von Leitern, Gerüsten oder Hebebühnen führt der Gebäudereiniger seine Arbeit ebenso souverän aus wie im Falle der Säuberung von schwer zugänglichen Stellen, die eine gebückte oder hockende Position erfordern können. Er ist in der Lage, Oberflächen oder Verschmutzungen zu begutachten und zu beurteilen, um sie dann fachgerecht und wirksam behandeln zu können. Ebenso verfügt er über Kenntnisse spezieller Hygienekonzepte, die zum Beispiel für die Reinigung von Krankenhäusern unabdingbar sind. Die Kenntnis, bedarfsgerechte Auswahl und Dosierung verschiedener moderner Reinigungsmittel, die mit Hilfsmitteln und Maschinen umweltschonend zum Einsatz kommen, gehört zu seinem Arbeitsbereich. Neben der Handhabung von Schrubber und Schaufel sowie Reinigungs- und Desinfektionsmitteln ist er in der Lage, auch moderne Dampfreinigungs- oder Hochdruckgeräte und Bodenreinigungsmaschinen zu bedienen. Ein Gebäudereiniger kennt sich mit den speziellen Sicherheits- und Umweltvorschriften des Objektes aus und hält diese genau ein. Die Arbeitszeiten richten sich nach den jeweiligen Bedürfnissen des Auftraggebers sowie nach Auftragsart und -ort. Häufig handhaben Gebäudereiniger bereits in den frühen Morgenstunden oder noch spät am Abend ihre Reinigungsutensilien. Manche Arbeiten sind nur außerhalb der Arbeits- und Geschäftszeiten durchführbar oder auch an Sonn- und Feiertagen.

Allgemeines Anforderungsprofil
Gebäudereiniger sollten  körperlich belastbar und teamfähig sein. Häufig arbeiten sie nämlich in Gruppen an einem Auftrag, um ein optimales Ergebnis zu ermöglichen und den zeitlichen Aufwand gering zu halten. Da sie in direktem Kontakt zu ihren Auftraggebern und Kundenfirmen stehen, sollten sie gute Umgangsformen haben und kontaktfreudig sein. Mit einem Berufsauswahltest können Sie herausfinden, ob Sie für diesen Beruf geeignet sind und die notwendigen Voraussetzungen mitbringen.

Formale Voraussetzungen:
Die Ausbildungsbetriebe verlangen in der Regel einen guten Hauptschulabschluss.

Persönliche Voraussetzungen:
Für die Ausbildung sind gute technische, mathematische, chemische und physikalische Kenntnisse erforderlich. Körperliche Eignung wird vorausgesetzt, z.B. Schwindelfreiheit bei Arbeiten an Außenfassaden Interesse am Bedienen von Maschinen und Geräten sowie Freude an Teamarbeit sind wünschenswert. Gute Umgangsformen und Zuverlässigkeit sind ein Muss, denn das Gebäudereiniger-Handwerk ist ein Dienstleistungshandwerk und am Kunden orientiert.


Die Ausbildungs- und Karrierechancen sind für junge, engagierte Menschen im Gebäudereiniger-Handwerk außerordentlich vielseitig.

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Quelle u.a. wischen-ist-macht