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Definition: Staubwischen

Unter STAUBWISCHEN versteht man:
Das Entfernen von Staubablagerungen von Gegenständen, meist von deren Oberflächen.

Staubwischen ist normalerweise Bestandteil der Unterhaltsreinigung, die eine Gebäudereinigungsfirma anbietet.
Staubwischen ist lästig und zeitaufwendig, besonders in großen Wohnungen oder Büros mit vielen Flächen und „Staubfängern“ und: kaum ist der Staub weggewischt, scheint er auch schon wieder da zu sein.

Tipps und Tricks:

  • Grundsätzlich kann man sich die Arbeit erleichtern indem man darauf achtet, leicht angefeuchtete Tücher zum Staubwischen zu verwenden. Diese halten den Staub gut fest und wirbeln ihn nicht zusätzlich auf
  • entscheidend ist auch die Reihenfolge: erst saugen, dann Staub wischen (sonst wirbelt man durchs umhergehen auf staubigem Boden wieder alles auf)
  • Eine Wohnung mit höherer Feuchtigkeit in der Raumluft (z.B.: durch Zimmerpflanzen, Luftbefeuchter, häufiges Lüften) wirkt der Staubentwicklung präventiv entgegen.
  • Alte Heizkörper entstauben: Hängen Sie ein feuchtes Tuch hinter die Heizung, dann pusten Sie von vorne mit einem Föhn den Schmutz in das feuchte Tuch. Der Staub bleibt im Tuch hängen, danach einfach das Tuch entfernen und in der Waschmaschine waschen.
  • Kakteen abstauben: mit einem Pinsel vorsichtig zwischen den Stacheln durch wedeln, in der Dusche abbrausen, mit Druckluftdosen, die man sich z.B. im Computerbedarf kaufen kann den Staub wegpusten.

In der Unterhaltsreinigung können Gesundheit und Umwelt durch den Einsatz geeigneter Reinigungsmethoden positiv beeinflusst werden. Beim Staubwischen kann die Staubentwicklung und -verwirbelung deutlich verringert werden indem man:

  • statt trocken Staub zu wischen, nebelfeucht Staub wischt oder Staub saugt
  • statt mit dem Staubwischer zu arbeiten eher den Staubsauger verwendet (für Allergiker stets zu empfehlen!)
  • statt einem einfachen Staubsauger nur Geräte mit ausreichender Filtertechnik verwendet

Was können spezielle Staubtücher und Wedel wirklich?
Sie sollen die Reinigung vereinfachen indem sie durch Reibung elektrostatisch wirken. Das bedeutet, dass sie den Staub aufnehmen, festhalten und der Schmutz nicht wieder herunterfällt. Getestet wurde dies von Stiftung Warentest "test"-Heft 06/07) und im Praxistest von Infomarkt/swr.
Ergebnis: die modernen Staubtücher können teilweise mehr als 90 Prozent des Staubs aufnehmen. Manche schaffen sogar fast 100 Prozent. Beim herkömmlichen Stofftuch bleibt dagegen der meiste Staub liegen. Was am Tuch hängen bleibt, fällt meist gleich wieder herab. Das moderne Staubtuch nimmt eine bestimmte Menge Staub auf und wird dann weggeworfen. Manche Staubtücher sind jedoch zusätzlich mit Öl oder Wachs getränkt und dürfen deshalb z.B. für historische Möbel nicht verwendet werden.
Die modernen Staubwischer sind bequem. Man braucht sich nicht die Finger schmutzig zu machen. Nach den Ergebnissen von Stiftung Warentest muss man jedoch beim Putzergebnis Abstriche hinnehmen. Manche reinigen deutlich schlechter als die Staubtücher, einige schafften sogar weniger Staub als das althergebrachte Stofftuch!


In der Gesamtwertung schnitten im Test von Stiftung Warentest der Swiffer Staubmagnet Anti-Allergen bei den Wischern und das Spontex Sprint Staubtuch bei den Tüchern am Besten ab.

Weitere Tipps vom Fachmann können Sie sich bei Ihrem regionalen Reinigungsdienstleister holen.