Inhaltsstoffe von ReinigungsmittelnIn der Werbung werden wunderbare Reinigungsprodukte angepriesen, die für hygienische Sauberkeit und duftende Frische sorgen. Wahlweise mit Zitronen – oder Lavendelduft sollen sie für lang anhaltenden Wohlgeruch sorgen und gleichzeitig noch der Schmutzbildung vorbeugen.
Doch was ist eigentlich alles drin? Und was ist für die Reinigung notwendig und für die Gesundheit unschädlich?
- so überraschend es ist: Hauptinhaltsstoff aller Flüssigprodukte ist Wasser.
- wichtigster "chemischer" Bestandteil der meisten Reiniger sind dann Tenside (waschaktive Substanzen, z.B. Seife. Tenside sind für das Schäumen verantwortlich und lösen vor allem Fettstoffe. Um empfindliche Tenside vor der Wasserhärte zu schützen, können in Reinigern auch so genannte Gerüststoffe (Enthärter) enthalten sein.
- neben Tensiden enthalten manche Mittel zusätzliche Lösungsmittel. Beispiele wären Alkohol oder auch Salmiak (Ammoniak) oder Glykole. Lösungsmittel verbessern die Fettlösekraft.
- Scheuermilch oder Scheuerpulver enthalten mechanisch wirksame Pulver. Damit kann man viele Ablagerungen – auch Fette – sehr gut entfernen.
- Laugen (Alkalien) sind teilweise in Kraftreinigern enthalten, in höherer Dosierung aber in Spezialprodukten für die Küche und unterstützen besonders die Fettentfernung.
- Säuren sind erforderlich, um Kalkablagerungen zu entfernen. Diese gibt es vor allem in Dusche und WC und an allen Waschbecken.
- Duft- und Farbstoffe tragen hingegen nichts zur Reinigungsleistung bei. Sie sind deshalb überflüssig und zum Teil auch schädlich, da viele Duftstoffe bekannte Allergene sind.
- Biozide, die dazu dienen sollen, auf den gereinigten Flächen Keime abzutöten, sind im Privathaushalt nicht nötig und oft sogar gefährlich.
Über den fachmännischen Einsatz der passenden Reinigungsmittel informiert Sie Ihr Gebäudereiniger vor Ort.
Quelle u.a. infonetz |